In einer LEG schliessen sich Verbraucher, Produzenten und Speicherbetreiber zusammen, um sich über das bestehende Verteilnetz gegenseitig mit Strom zu versorgen.
Wenn die Sonne scheint, wird der Bedarf der Teilnehmer teilweise oder vollständig mit lokalem Solarstrom gedeckt. Wenn nicht, kommt der Strom wie gewohnt aus dem regionalen Netz.
Der Preis für den lokal geteilten Strom kann innerhalb der LEG frei vereinbart werden. Zudem fällt auf diesen Strom ein reduziertes Netznutzungsentgelt an, was ihn günstiger macht als herkömmlichen Netzstrom.
Voraussetzung für die Gründung einer LEG ist, dass sich alle Teilnehmenden innerhalb derselben Gemeinde, demselben Netzgebiet sowie auf derselben Netzebene befinden. Zudem bestehen weitere netztopologische Anforderungen, welche unter anderem den geltenden Rabatt auf das Netznutzungsentgelt festlegen. Die Produktionsleistung aller an der LEG teilnehmenden Erzeugungsanlagen muss mindestens 5 % der Bezugsleistung aller teilnehmenden Endverbrauchern ausmachen.
Vor- und Nachteile von LEGs
| + | Lokale Stromversorgung | _ | Administrative Hürden | |
| + | Günstiger Strom | _ | Komplexe Abrechnung | |
| + | Reduzierte Netzkosten | |||
| + | Nachhaltige Entwicklung |
SCHERLER unterstützt Sie gerne bei einer Gründung oder Beitritt einer LEG. Mit unserer Erfahrung aus zahlreichen erfolgreich umgesetzten Projekten stehen wir Ihnen kompetent zur Seite. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre individuellen Anforderungen und tragen zur nachhaltigen Energiewende bei. Senden Sie uns eine Nachricht an baar@scherler.swiss
Quellen:
