SCHERLER hat bei diesem Projekt das Brandschutz-Engineering geplant, was sich beim Bau einer Heizzentrale mit zwei Holzschnitzelöfen (2,5/1,4 Megawatt Heizleistung) entsprechend komplex gestaltete. Musste doch die neue Anlage in einen bestehenden Gewerbebetrieb integriert werden. Brandabschnitte mussten neu definiert werden, Fluchtwege eingehalten und die gesamte Heiztechnik – inklusive der riesigen Kamine – mussten sicherheitstechnisch geschützt werden.
Dank einer ausgeklügelten Raumgestaltung und Bildung von Nutzungseinheiten konnte die Zugänglichkeit zu den einzelnen Anlagen und auch die Frischluftzufuhr mit einfachen technischen Mitteln umgesetzt werden. Die behördlichen Abnahmen liefen nach Plan und der Bau konnte mängelfrei in Betrieb genommen werden.
Nach Projektabschluss konnte SCHERLER als Brandschutzverantwortliche eine Übereinstimmungserklärung für die gesamte Heizzentrale ausstellen. Dies war nur Dank aller Unternehmen, die am Bau der Heizzentrale beteiligt waren, möglich.
Die Holschnitzel für die Anlage sind ein Nebenprodukt der Sägerei Schärholz in Blatten.
Seit Betriebsstart im Oktober 2023 konnten bereits rund 180 Tonnen CO2 eingespart werden, was ca. 60‘000 Litern Heizöl entspricht. Zurzeit werden im Dorfzentrum weitere Leitungen für das thermische Netz verlegt. Bis im Sommer 2024 können rund 400 Haushalte mit Energie für Warmwasser und Heizung versorgt werden. Ausserdem ist die Anlage erweiterbar mit 2 zusätzlichen Heizkesseln, die wiederum eine Maximalleistung von 2,5 Megawatt erzeugen können.
SCHERLER war bei diesem aussergewöhnlichen Projekt für das Brandschutzengineering sowie für die Qualitätssicherung in diesem Fachbereich verantwortlich.
Hier geht es zum Video, wo man den Einbau der Heizzentrale verfolgen kann
Weitere Fotos finden sich auf der Webseite des Wärmeverbund Malters: https://wvb-malters.ch/projekt/galerie/